Entwicklung altengerechtes Quartier - In der Geist, Lünen

Übersicht

Name des Quartiers / Stadtteil:
In der Geist
Ort:
Lünen
Anschrift:
Friedrichstraße 64 44536 Lünen
Quartier ist:
Kleinstädtisch
Projektart:
Quartiersprojekt
Projekt ist:
im Aufbau / in der Umsetzung

Kurzbeschreibung

Das Geistviertel stellt mit seiner innenstadtnahen Lage auf den ersten Blick einen attraktiven Standort für Jung und Alt in Lünen dar:
Es sind unter anderem zwei Kirchen, eine kinder- und jugendorientierte Anlaufstelle „Stadt-Insel“ und ein Familienzentrum im Stadtteil als Akteurinnen und Akteure im Stadtteil präsent. Die großen Wohnungsbaugesellschaften, Privatvermieter wie auch Eigenheimbesitzer sind vor Ort vertreten. Weiter ist die Geist fußläufig zur Innenstadt und zu Naturräumen gelegen sowie an das ÖPNV-Netz in Lünen angebunden. Das Wohngebiet bietet so theoretisch auch eine ökonomische Basis für die Innenstadtentwicklung, die zum Ziel hat, den gewachsenen Kern attraktiv zu halten.
Allerdings fehlen zur Nutzung der vorhandenen Qualitäten in dem Quartier "Geist" Angebote, Beteiligungsmöglichkeiten und Ansprechpartnerinnen uns Ansprechpartner für die Altersgruppe über 65 Jahre sowie eine Versorgungs- und Infrastruktur vor Ort.

Ausgangssituation

Der demographische Wandel sowie die Entwicklung hin zu einer stark alternden Bevölkerung sind auch in Lünen bereits heute deutlich erkennbar. So sind von derzeit ca. 85.000 Einwohner/ -innen rund 11 % zwischen 65 und 74 Jahre alt, weitere 11 % sind 75 Jahre und älter. Der Anteil hochaltriger Bürgerinnen und Bürger steigt parallel an.
Der zentral gelegene Stadtteil “In der Geist” ist, ausgehend von der Bewohnerinnen- und Bewohnerstruktur und im Vergleich zu den anderen Lüner Stadtteilen, ein eher “alter” Stadtteil mit einem hohen Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Das Geistviertel hat zudem einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Grundsicherungsempfängern über 65 Jahren - verglichen mit den anderen Lüner Stadtteilen. Während es in den Altersgruppen bis 65 Jahren keine gravierenden geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt, sind bei den Seniorinnen uns Senioren über 65 Jahren eindeutig die Frauen stärker (unabhängig vom Stadtteil) betroffen. Ihr Anteil liegt bei 73,5 %.
Das Fehlen der oben genannten Möglichkeiten begünstigt zurzeit die Ausgrenzung von einem Großteil der Bewohnerschaft.

Seite 1 / 5

Inhalt:

Übersicht