Quartiersentwicklung im Mathildenhof, Leverkusen

Übersicht

Name des Quartiers / Stadtteil:
Mathildenhof
Ort:
Leverkusen
Anschrift:
ATS-Begegnungsstätte im Wohnpark Bürgerbusch Thedor-Gierath-Straße 4 51381 Leverkusen
Quartier ist:
Kleinstädtisch
Projektart:
Quartiersprojekt
Projekt ist:
im Aufbau / in der Umsetzung

Kurzbeschreibung

Das Projekt bezieht sich auf den Aufbau einer Gruppe von ehrenamtlich Nachbarschaftshelfenden, die als Bezugspersonen ältere, erkrankte und/oder hochaltrige Menschen beim Erhalt ihrer Selbstständigkeit im Quartier regelmäßig unterstützen. Dies wird ebenfalls mit einer Qualifizierung und Begleitung der ehrenamtlich Mitarbeitenden verknüpft. Ebenso steht ein Aufbau eines Nachbarschaftscafés, als Anlaufstelle für Informationen zu seniorenrelevanten Themen aus dem Gesundheitsbereich, als Ort der Begegnung und Kommunikation für alle Akteurinnen und Akteure, Bürgerinnen und Bürger sowie für ehrenamtlich Mitarbeitende im Fokus. Das Café soll ebenfalls als Vermittlungs-, Beratungs- und Vernetzungsort im Quartier dienen.

Ausgangssituation

Seit etwa zwei Jahren hat sich die Nahversorgung für die Bürgerinnen und Bürger in Mathildenhof durch die Geschäftsaufgaben eines Drogeriemarktes sowie eines Discounters verschlechtert. Dies stellt ältere Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Wohngebiet vor Probleme, da der nächste Supermarkt ca. 2 km entfernt ist und der Weg aufgrund der hügeligen Lage des Stadtteils für sie beschwerlich bzw. zu Fuß und ohne Hilfe nicht praktikabel ist. Neben den verschiedenen Gruppierungen der Pfarrgemeinden gibt es mehrere Vereine, die ihr Vereinsleben aktiv im Quartier gestalten. An den vorhandenen Aktivitäten können Seniorinnen und Senioren oft aufgrund ihrer eingeschränkten Mobilität nur bedingt oder gar nicht teilnehmen. Viele Mieterinnen und Mieter der Wohnbaugesellschaften leben seit dem Erbau der Wohnungen im Quartier. Trotz fehlender Aufzüge und folglich erschwerten Bedingungen, das Haus verlassen zu können, sind sie mit ihrer Wohnung und ihrem Quartier stark verwurzelt und bedauern beispielsweise die Veränderungen in der täglichen Versorgungssicherheit. Seniorinnen und Senioren berichten, dass sich innerhalb der Mieterschaft zunehmend Anonymität entwickelt habe, Nachbarinnen und Nachbarn nicht mehr bekannt sind und die Kontakte auf das Notwendigste beschränkt sind.

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