Quartiersentwicklung im Eckbusch/Siebeneick, Wuppertal

Übersicht

Name des Quartiers / Stadtteil:
Eckbusch/Siebeneick
Ort:
Wuppertal
Anschrift:
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wuppertal e.V. Friedrichschulstraße 15 42105 Wuppertal
Quartier ist:
Kleinstädtisch
Projektart:
Quartiersprojekt
Projekt ist:
im Aufbau / in der Umsetzung

Kurzbeschreibung

Die Bürgerinnen und Bürger Im Quartier Eckbusch/Siebeneick identifizieren sich sehr stark mit ihrem Quartier. Bereits vor der Förderung durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter haben sich zwei sehr engagierte aber dennoch unterschiedliche Bürgervereine gegründet, die beide eine Nahversorgung anstreben, wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen. Derzeit wird noch das Ergebnis einer Analyse abgewartet, die darüber entscheiden wird, ob das QuartierEckbusch einen sogenannten CAP-Markt bekommt, in dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten. Außerdem wurde innerhalb des monatlich stattfindenden Quartiersstammtisches von den Bürgerinnen und Bürgern beschlossen, einen Nachbarschaftstreff zu gründen, der fußläufig erreichbar ist und für alle Generationen und Kulturen offen stehen soll. Ein Standort für dieses Projekt wurde bereits gefunden. Derzeit werden mögliche Finanzierungswege geklärt. Im Moment werden die Themen Ruhebänke im Quartier sowie barrierefreie Hauszugänge thematisiert und bearbeitet.

Ausgangssituation

Das Quartier Eckbusch/Siebeneick zählt zum Wuppertaler Stadtbezirk Uellendahl-Katernberg und wurde aus unterschiedlichen Gründen für das Quartiersprojekt ausgewählt. Auswahlkriterien waren insbesondere eine angemessene Gebietsgröße, sozialdemographische Daten, der Versorgungsgrad mit Infrastruktur sowie das Vorhandensein einer aktiven Bürgerschaft. Die Wohngebiete Eckbusch und Siebeneick sind einerseits geprägt durch divergierende Merkmale (z.B. Bebauung, Altersgruppen), andererseits existieren aber auch gleichlautende Kennzeichen, wie ein überdurchschnittlich hoher Altenanteil, eine defizitäre Infrastruktur sowie die Entfernung zu Hauptversorgungszentren. All diese Aspekte behindern das älter werden im Quartier. Neue Handlungswege sind deshalb dringend erforderlich. Aus Sicht der Stadt Wuppertal erschien daher eine gemeinsame Quartiersentwicklung beider Bereiche sinnvoll.

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