Selbstevaluation: Erfolgsmessung in Eigenregie

Stolpersteine

Der Aspekt eines umfassenden Erkenntnisinteresses und dem Bedürfnis (zu) viel erfragen zu wollen kann einer Evaluation im Wege stehen – weniger ist manchmal mehr.

Die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen hinter der Entscheidung für eine Selbstevaluation und auch zu den Ergebnissen stehen. Nicht immer ist das Ergebnis einer Evaluation das, was man sich im Vorfeld erhofft hat. Wichtig ist, dass eine Selbstevaluation bereits bei der Planung der Maßnahme bzw. des Projektes mitgedacht wird. Soll diese vorgenommen werden, ist eine Berücksichtigung im Maßnahmenzyklus von Vorteil. Nur so können die personellen, finanziellen als auch die zeitlichen Ressourcen frühzeitig geplant werden.

Bewertung

Selbstevaluationen bieten den Vorteil, dass im Vorfeld keine intensive Informationsvermittlung an externe Evaluierende erfolgen muss. Die durchführenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts bzw. die Beschäftigten der Institution sind mit den Rahmenbedingungen und den Inhalten des Projektes vertraut. Sie verfügen über eine hohe Sachkenntnis. Zudem können die Evaluationsergebnisse unmittelbar genutzt werden. Ein weiterer, maßgeblicher Faktor für viele Institutionen sind die mit der Selbstevaluation verbundenen deutlich geringeren Kosten gegenüber einer Fremdevaluation. 

Tipp: Wer sich bei einer Selbstevaluation unsicher fühlt oder gerne zusätzliche methodische Expertise möchte, kann auch die Kooperation mit einer Hochschule suchen (z. B. über Praxisprojekte oder Abschlussarbeiten von Studierenden). Beide Seiten profitieren von einer solchen Vereinbarung: die Auftraggebenden erhalten eine wissenschaftliche Begleitung der Evaluation und die Studierenden gewinnen an Praxiserfahrung.

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