Grafik zur Überschrift

Sicherheitsempfinden im Quartier

Sicherheit in den eigenen vier Wänden aber auch im Wohnumfeld sind wichtige Voraussetzungen für die Teilhabe am öffentlichen Leben und die Lebensqualität vor Ort. Die Wahrnehmung von Sicherheit und Unsicherheit verschiebt sich jedoch mit zunehmendem Alter. Die Wahrnehmung von Sicherheit im Alter ist vom körperlichen Zustand und der Verletzlichkeit des Menschen abhängig, aber auch von der Wahrnehmung des Wohnumfeldes (dunkle Ecken, unsaubere Plätze) und dem Verhältnis zu den Nachbarn. Auch die Einschätzung Opfer einer Gewalttat zu werden steigt im Alter verhältnismäßig an und entspricht oftmals nicht realen Gefährdung. Unsicherheit im Quartier führt oftmals dazu, dass (ältere) Menschen nicht mehr an der Gesellschaft teilhaben oder zu bestimmten Uhrzeiten das Haus nicht mehr verlassen wollen. Gleichzeitig fehlende Sicherheit in der eigenen Wohnung führt zu einem negativen Einfluss auf die individuelle Lebensqualität.

Da es deshalb von großer Bedeutung ist, dass sich die Menschen in ihren Quartieren und innerhalb ihrer eigenen Wohnung sicher fühlen, widmet sich die Praxiswerkstatt unterschiedlichen Aspekten, die zur Steigerung des Sicherheitsempfindens beitragen können. Dabei werden nicht nur Sicherheitsmaßnahmen für die eigenen Wohnung und mögliche Ansprechpartner vorgestellt, sondern auch das Wohnumfeld selbst wird auf „Angsträume“ hin untersucht und gemeinsam soll überlegt werden, wie man diese Orte im Quartier sicherer gestalten kann.

Datum:
2018-04-13
Uhrzeit:
09:30 - 13:30 Uhr
Referent*innen:
N.N.
Zielgruppe:
Akteurinnen und Akteure der Quartiersentwicklung
Ort:
Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Pavillon 3, 1. OG Munscheidstraße 14 45886 Gelsenkirchen

Die Veranstaltung ist für max. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgelegt.

Bei Fragen:
Lena Bruce
Tel.: 0234 – 9531 9999
E-Mail: lena.bruce@aq-nrw.de

Zum Anmeldeformular

Zurück zu den Praxiswerkstätten