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Sich versorgen

Bild einer Frau, die von einem Pfleger versorgt wird

Sich selbst zu versorgen – das ist ein elementares Grundbedürfnis und existentielle Notwendigkeit.

Vielfach ist das heute aber gar nicht mehr so einfach. Kommunale Sparzwänge und Entwicklungen im Einzelhandel wie z.B. das Verschwinden der “Tante-Emma-Läden” haben dazu geführt, dass eine selbstständige Versorgung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs für ältere Menschen oft schwierig geworden ist.

Besonders in ländlichen Regionen werden die Wege immer länger: Bäckerei, Metzgerei, Apotheke, Hausarztpraxis, Bank, Bibliothek,… all das ist für viele (ältere) Menschen nicht so einfach zu erreichen.

Bild einer Frau, die von einem Pfleger versorgt wird

Das hat besonders dann negative Auswirkungen auf die Lebensqualität, wenn Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der Einkauf im Laden “um die Ecke” hat oft für ältere Menschen neben der Versorgungsfunktion auch eine soziale Bedeutung: Man trifft sich und pflegt soziale Kontakte.

Wichtig sind zudem haushaltsnahe und pflegerische Dienstleistungen.Sie ermöglichen den längeren Verbleib in der eigenen Wohnung und sind damit einer der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben.

Altengerechte Quartiere unterstützen dabei, sich selbst zu versorgen – z.B. indem es entsprechende wohnungsnahe Dienstleistungs- und Warenangebote gibt oder deren Erreichen sichergestellt wird.

Das Landesbüro altengerechte Quartiere.NRW bietet deshalb Unterstützung bei der Analyse, Planung und Umsetzung von Maßnahmen, zum Erhalt oder zur Entwicklung der Versorgungssicherheit in Quartieren.

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