Modul Seniorentelefon

Zielsetzung

Durch das Senioren-Telefon vermitteln Ehrenamtliche Hiflsangebote möglichst unbürokratisch und niedrigschwellig an Ältere weiter. Mithilfe der Telefon-Hotline werden Bedarfe  kurzfristig mitgeteilt. In Folge dessen ordnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die passende
Unterstützung zu, dabei greifen sie auf ein Netzwerk verschiedener Helferinnen und Helfer zurück.

Einschätzungen zu diesem Modul von Nutzerinnen und Nutzer

Prozessphase:

eignet sich zur konkreten Umsetzung

Zeitaufwand:

bedarf längerer
Vorbereitung

Personalaufwand:

ist sehr
personalintensiv

Finanzieller Aufwand:

ist sehr
kostenintensiv

Partizipation:

hat einen hohen Beteiligungsgrad

Komplexität:

bedarf professioneller Unterstützung

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Anwenderinnen und Anwender

Zielgruppe

Handlungsfelder

Umsetzung und Durchführung

Zu den Rahmenbedingungen dieses Angebots zählen vor allem ein gut ausgebautes Netzwerk von ehrenamtlich Helfenden sowie professionelle Organisationen. Beginnen sollte man mit dem Aufbau eines Netzwerks. Dazu könnten bestehende Strukturen genutzt werden wie zum Beispiel Vereine, in denen sich Menschen bereits engagieren. Möglich ist es auch sich mit lokalen Organisationen, die sich mit der Versorgung Älterer befassen, zu vernetzen. 

Zeitgleich sollte eine Hotline eingerichtet werden und in den Räumen, wo sich Ältere aufhalten, dafür geworben werden. Die Helferinnen und Helfer, die das Senioren-Telefon besetzen und die Anrufe entgegen nehmen, könnten ggf. vorab eine Schulung besuchen, bei der sie grundlegende Techniken der Gesprächsführung mit Personen in Notsituationen erlernen. In Folge können die Ehrenamtlichen kompetent an die freiwilligen Unterstützerinnen und Unterstützer vermitteln, welche dann niedrigschwellige Hilfsangebote ausführen, wie Assistenz beim Beantragen von Sozialleistungen oder Einkaufshilfen nach einem Krankenhausaufenthalt oder kleinere Reparaturen an Haus und Garten.

Wichtige Umsetzungsschritte / Aufwandsabschätzung

Stolpersteine

Ein Stolperstein könnte darin liegen, dass die Beratenden nicht genügend Informationen über die Angebote in der Region mitbringen. Um professionelle Auskunft erteilen zu könnten, sollten die Helfenden deswegen über Angebotsmöglichkeiten geschult werden.

Das Senioren-Telefon beruht auf einem Vertrauensverhältnis zwischen hilfebedürftigen Älteren und den Helfenden. Damit dieses Verhältnis nicht ausgenutzt wird, sollte der Zugang zu den Wohnungen nur den Helfenden gewährt werden, die sich persönlich vorgestellt haben.

Bewertung

Gute Methode, wenn sich genügend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer finden, die bereit sind regelmäßig niedrigschwellige Hilfsangebote auf sich zu nehmen. Zudem können sich Menschen verschiedener Altersklassen hier engagieren und  miteinander vernetzen.

Fallbeispiele

Das Brander Senioren-Telefon

Kontakte / AnsprechpartnerInnen

Kommune

Spenden

Stiftungen

Vereine

Beratung

Pflegestützpunkte sind inzwischen weit verbreitet und können zur Vernetzung hinzugezogen werden, da diese selbst meist sehr gut über die lokalen Angebote informiert sind.

Nutzerinnen- und Nutzerkommentare

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Links

Seniorentelefon der Stadt Hannover