Modul Seniorenbüros unterstützen Geflüchtete

Zielsetzung

Dieses Modul soll es Seniorinnen und Senioren ermöglichen sich zu engagieren und Geflüchteten den Einstieg in die Gesellschaft zu erleichtern. Dies kann im Rahmen von Alltagsbegleitung, gemeinsamer Freizeitgestaltung und anderer Maßnahmen geschehen.

Einschätzungen zu diesem Modul von Nutzerinnen und Nutzer

Prozessphase:

eignet sich zur konkreten Umsetzung

Zeitaufwand:

bedarf längerer
Vorbereitung

Personalaufwand:

ist sehr
personalintensiv

Finanzieller Aufwand:

ist sehr
kostenintensiv

Partizipation:

hat einen hohen Beteiligungsgrad

Komplexität:

bedarf professioneller Unterstützung

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Anwenderinnen und Anwender

Zielgruppe

Handlungsfelder

Umsetzung und Durchführung

Zunächst sollte der Rahmen des Moduls bestimmt werden. Dieser umfasst die Finanzierung, den Umfang und den Veranstaltungsort für das Projekt. Ist es nicht möglich die Begegnung zwischen den verschiedenen Gruppen in den Räumlichkeiten des Seniorenbüros stattfinden zu lassen, muss im Vorfeld ein Konzept zur Finanzierung von angemieteten Räumen verfasst werden. 

Gleichzeitig können bereits interessierte ältere Menschen angesprochen werden, die sich vorstellen könnten, sich für Geflüchtete zu engagieren und mit diesen in vorgegebenen Projekten zusammen zu arbeiten.

Nachdem die Helferinnen und Helfer eine kleine Einführung zur Zielsetzung und Details zur Umsetzung des Moduls durchlaufen haben, können bereits die ersten Kontakte zu unterstützungsbedürftigen Geflüchteten hergestellt werden.

Diese Treffen sollten regelmäßig und wenn möglich immer mit den gleichen Teilnehmenden organisiert werden, da so die Bindung zwischen den einzelnen Mitgliedern beider Gruppen stärker werden kann.

Welche Inhalte bei den Treffen behandelt werden, kann sowohl durch aufkommende, individuelle Fragestellungen, als auch durch ein niedrigschwelliges Betreuungs-/Freizeitprogramm bestimmt werden.

Wichtige Umsetzungsschritte / Aufwandsabschätzung

Stolpersteine

Für eine langfristig erfolgreiche Unterstützung wäre es sinnvoll, wenn die gleichen Älteren regelmäßig an den Zusammentreffen teilnehmen. Nur so kann zwischen Geflüchteten und Ehrenamtlichen ein Vertrauensverhältnis entstehen. Es ist auch wichtig, Verantwortungsbewusstsein der Teilnahmenden zu stärken, damit Konflikte vermieden werden.

Bewertung

Dieses Modul eignet sich sehr gut, um sowohl Ältere, als auch junge Geflüchtete aus einer möglichen Isolation zu helfen. Beide Seiten müssen dafür jedoch sehr engagiert sein und zu regelmäßigen Treffen bereit sein.

Fallbeispiele

Die Koordinationsstelle „Pro Seniorinnen und Senioren im Kreis Düren“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

Kontakt

Kontakte / AnsprechpartnerInnen

Vereine, in denen sich bereits Menschen ehrenamtlich engagieren, können gute Ansprechpartner bei der Vermittlung von Helferinnen und Helfern sein.

Finanzierungsansätze

Kommune

Spenden

Stiftungen

Vereine

Beratung

In den meisten Städten gibt es inzwischen Flüchtlingsbeauftragte, die persönlichen Kontakt zu Geflüchteten haben und über ihre Bedürfnisse sehr gut informiert sind. Eine Kooperation mit diesen Stellen bietet sich an. Auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereits in der Flüchtlingshilfe aktiv sind/waren (z.B. in Kleiderkammern) sind potenzielle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

Nutzerinnen- und Nutzerkommentare

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