Modul Seniorinnen- und Seniorenteil in der Kommunalzeitung

Zielsetzung

Dieses Modul soll es Seniorinnen und Senioren ermöglichen, an gesellschaftlichen Vorgängen zu partizipieren. Der Seniorenteil der Kommunalzeitung soll die Seniorinnen und Senioren nicht nur inhaltlich ansprechen, sondern den aktiven Stellvertreterinnen und Stellvertretern dieser Generation eine Plattform bieten, auf der für Ältere relevante Themenbereiche behandelt werden können.

Einschätzungen zu diesem Modul von Nutzerinnen und Nutzer

Prozessphase:

eignet sich zur konkreten Umsetzung

Zeitaufwand:

bedarf längerer
Vorbereitung

Personalaufwand:

ist sehr
personalintensiv

Finanzieller Aufwand:

ist sehr
kostenintensiv

Partizipation:

hat einen hohen Beteiligungsgrad

Komplexität:

bedarf professioneller Unterstützung

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Anwenderinnen und Anwender

Zielgruppe

Handlungsfelder

Umsetzung und Durchführung

Die Initiierenden des Projektes sollten zunächst die Lokalpresse kontaktieren, um zu überprüfen, ob ein Interesse an der Veröffentlichung ehrenamtlicher Artikel durch Seniorinnen und Senioren besteht. Ist dies gegeben, können Ehrenamtliche angesprochen werden, die an dieser Tätigkeit interessiert wären. Um sicherzustellen, dass die Inhalte der Artikel in das Format der Zeitung passen und auch von den bestehenden Standards nicht allzu sehr abweichen, sollten sich alle Beteiligten zunächst zu einer Eingrenzung der Themenbereiche und Absprache der Details treffen. Nachdem eine gewisse Anzahl an Themen erreicht wurde, können diese den Interessentinnen und Interessenten mit einer zugehörigen Frist zugeteilt werden. Die Artikel können in Folge bearbeitet werden und – nach ausgiebiger Bewertung und Korrektur – in den Folgeausgaben der Printversion veröffentlicht werden. Printmedien sind den zunehmend an Popularität gewinnenden Onlinemedien vorzuziehen, da diese – gerade von den Hochaltrigen – häufiger gelesen werden.

Wichtige Umsetzungsschritte / Aufwandsabschätzung

Der erste Umsetzungsschritt ist die Herstellung eines Kontaktes zur lokalen Presse. Auch ist es unabdingbar interessierte Seniorinnen und Senioren für das Projekt anzuwerben. In nächsten Schritt erfolgen das gemeinsame Erarbeiten von Themenschwerpunkten und die Zuteilung der Bearbeitung von Inhalten und Texten. Sodann können ehrenamtliche Reporterinnen und Reporter eigene Artikel anfertigen. Im Anschluss kann dann die redaktionelle Anpassung erfolgen, sodass schließlich die Artikel veröffentlicht werden können.

Stolpersteine

Sowohl die Themenabstimmung, als auch die Endausarbeitung der Artikel sollten von einer guten, neutralen Redaktion bewertet und unter Umständen angeglichen werden. Auch wenn die von den ehrenamtlichen Reporterinnen und Reportern verfassten Artikel tendenziell darauf ausgelegt sind einzelne Meinungen wiederzugeben, sollte vermieden werden unter Umständen extremistische Einzelmeinungen – insbesondere im Namen einer ganzen Generation – zu veröffentlichen.

Bewertung

Gutes Modul, um die gesellschaftliche Partizipation Älterer zu ermöglichen. Die Artikel können auch anderen Generationen als „Denkanstoß“ dienen und einen Einblick in die Herausforderungen und Erlebnisse Älterer geben.

Kontakte / AnsprechpartnerInnen

Kommunalzeitungen gibt es in den meisten Ortschaften. Dies wäre idealerweise der erste Kontakt für eine mögliche Integration einer solchen Artikelreihe in das bestehende Angebot.

Finanzierungsansätze

Beratung

Organisationen, in denen sich Seniorinnen und Senioren ehrenamtlich engagieren, können häufig Kontakte zu zuverlässigen Interessentinnen und Interessenten vermitteln.

Nutzerinnen- und Nutzerkommentare

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