Modul Wunschbaum

Zielsetzung

Der Wunschbaum ermöglicht Seniorinnen und Senioren einen Wunsch beispielsweise in der Weihnachtszeit erfüllt zu bekommen. Angelehnt ist diese Methode an eine fernöstliche Tradition, die sehnlichsten Wünsche aufzuschreiben, an die Äste eines Baumes zu hängen und auf deren Erfüllung zu hoffen. In der abgewandelten Variante sammeln ehrenamtlich Engagierte die Wunschzettel ein und bemühen sich um deren Verwirklichung. Dazu könnten Schülerinnen und Schüler mit einbezogen werden, sodass ein generationenübergreifendes Miteinander entsteht.

Einschätzungen zu diesem Modul von Nutzerinnen und Nutzer

Prozessphase:

eignet sich zur konkreten Umsetzung

Zeitaufwand:

bedarf längerer
Vorbereitung

Personalaufwand:

ist sehr
personalintensiv

Finanzieller Aufwand:

ist sehr
kostenintensiv

Partizipation:

hat einen hohen Beteiligungsgrad

Komplexität:

bedarf professioneller Unterstützung

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Anwenderinnen und Anwender

Zielgruppe

Handlungsfelder

Umsetzung und Durchführung

Der Wunschbaum kann ein Tannenbaum sein (sollte diese Methode im Winter Anwendung finden) oder auch ein größerer Zweig, an dem beschreibbare, dekorative Anhänger befestigt werden können. Diese werden vorab an die Bewohnerinnen und Bewohner einer Senioreneinrichtung verteilt, damit diese oder deren Angehörige, einen kleinen, realisierbaren Weihnachtswunsch darauf angeben können. Nachdem diese Anhänger an dem Wunschbaum gehängt wurden, können Ehrenamtliche diese vom Baum herunter nehmen, um sich dem darauf notierten Wunsch zu widmen. Durch eine Spendenaktion können im weiteren Schritt die Geschenke beschafft werden, sodass diese anschließend im Rahmen von weihnachtlichen Feierlichkeiten persönlich an die Bewohner überreicht werden können.

Wichtige Umsetzungsschritte / Aufwandsabschätzung

Ein wichtiger Umsetzungsschritt zu einem Wunschbaum ist die Suche und Benennung von Verantwortlichen, welche die zeitlichen Ressourcen zur Planung und Durchführung des Projekts aufbringen können. Diese können ehrenamtlich Helfende sein. Sie haben die Aufgabe einen Weihnachtsbaum oder eine ähnliche Pflanze zu beschaffen sowie andere notwendige Utensilien (Anhänger zum Beschriften). Sie sind auch dafür verantwortlich, für die Aktion zu werben und Interessierte zu erreichen. Zu ihren Aufgaben gehören des Weiteren die Entgegennahme von Spenden und die Verteilung der gespendeten Geschenke an die Bewohnerinnen und Bewohner. Schließlich müssen auch Alternativen für Seniorinnen und Senioren bedacht werden, die spontan an den Feierlichkeiten teilhaben haben möchten.

Stolpersteine

Man sollte möglichst darauf achten, dass sich die Geschenke im Wert ähnlich sind, damit sich bei Teilnehmenden nicht ein Gefühl der Benachteiligung einstellt. Auch sollte man bestenfalls Alternativgeschenke bereithalten für Menschen, die sich spontan den Feierlichkeiten anschließen.

Bewertung

Gute Methode, um Älteren einen kleinen Wunsch zu erfüllen und ihnen eine schöne Weihnachtszeit zu bereiten. Auch können Ehrenamtliche hier auf einer niedrigschwelligen Ebene aktiv werden.

Fallbeispiele

Verbandsgemeinde Jockgrim

Kontakte / AnsprechpartnerInnen

Eine Möglichkeit ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu gewinnen besteht in der Kooperation mit Schulen. Besonders in der Weihnachtszeit werden ehrenamtliche Projekte in Schulen organisiert, sodass es sinnvoll ist mit den nahegelegenen Schulen Kontakt aufzunehmen.

Finanzierungsansätze

Nutzerinnen- und Nutzerkommentare

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