Modul Quartierstour

Zielsetzung

Dieses Modul soll den Bürgerinnen und Bürgern eine niederschwellige Möglichkeit geben, sich an der Gestaltung des Quartiers mit Vorschlägen, Ideen und Anregungen zu beteiligen. Dazu suchen Quartiersentwickelnde Bürgerinnen und Bürger regelmäßig an wechselnden Standorten auf. Mit diesem Modul wird einerseits die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil gefördert. Gleichzeitig ist es aber auch zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Sichtbarmachung der Quartiersarbeit geeignet.

Einschätzungen zu diesem Modul von Nutzerinnen und Nutzer

Prozessphase:

eignet sich zur konkreten Umsetzung

Zeitaufwand:

bedarf längerer
Vorbereitung

Personalaufwand:

ist sehr
personalintensiv

Finanzieller Aufwand:

ist sehr
kostenintensiv

Partizipation:

hat einen hohen Beteiligungsgrad

Komplexität:

bedarf professioneller Unterstützung

Dieses Modul wurde bisher von 1 Nutzern bewertet.

Anwenderinnen und Anwender

Zielgruppe

Handlungsfelder

Umsetzung und Durchführung

Die Quartierstour ist eine niederschwellige Möglichkeit für Quartiersentwickelnde im Quartier Präsenz zu zeigen. Eine Variante für die Quartierstour erfolgt über das monatliche Aufsuchen von wechselnden Standorten. Einige Stunden stehen Quartiersentwickelnde an einem Informationstisch und stellen einen Kontakt zu den ortsansässigen Bewohnerinnen und Bewohnern her. Ein Fragebogen kann mögliche Schwellenängste abbauen und einen besseren Kontakt ermöglichen. Die Gespräche geben Raum und Zeit die Quartiersarbeit darzustellen und die Bedürfnisse und Wünsche, aber auch Probleme der Seniorinnen und Senioren zu thematisieren.

Option zur Öffentlichkeitsarbeit: Die Quartiersentwicklerinnen und Quartiersentwickler tragen bei der Quartierstour Warnwesten mit dem Logo des Projektes.

Wichtige Umsetzungsschritte / Aufwandsabschätzung

Quartiersentwickelnde haben die Aufgabe einen guten Standort für ihre Arbeit auszuwählen. Dabei sollten sie die Besucherfrequenz berücksichtigen und Rücksprache mit den Standortbetreibenden halten (Foyer einer Bank, Supermarkt Eingangsbereich). Des Weiteren ist es notwendig, Termine festzulegen sowie die Häufigkeit und Dauer der Standortbesuche. Bevor das Projekt beginnen kann, müssen Informationsmaterialien erstellt werden, welche den Quartiersbewohnenden an die Hand gegeben werden können. Dazu zählen z.B. Flyer und Fragebögen. Schließlich müssen noch Gegenstände wie Stehtische, Roll-up, Warnweste etc. angeschafft werden. Um die Öffentlichkeit über das Projekt zu informieren ist es sinnvoll, die lokalen Medien zu benachrichtigen und einzubeziehen.

Stolpersteine

Bei der Standortwahl müssen die Wetterbedingungen bedacht werden. Ein Regen- oder Sonnenschutz sollte daher immer mittransportiert werden.

Die Frequenz der Besucherinnen und Besucher des Standortes sollte nicht zu gering ausfallen, wenn das Projekt langfristig erfolgreich weiter geführt werden soll.

Bewertung

Gute und einfache Methode, um mit den Bürgerinnen und Bürgern des Quartiers in Kontakt zu kommen.

Fallbeispiele

Outlaw gGmbH in Hamms.

Kontakte / AnsprechpartnerInnen

Da dieses Modul vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden kann, sollten für die Veranstaltungen ausreichend Informationsmaterialien bereitgehalten werden (z.B. Flyer, aussagekräftige Stand-Ausstattung). Dazu könnten Grafikdesignende hinzugezogen werden, welche einheitliche Informationsmaterialien für einen solchen Auftritt erstellen können.

Finanzierungsansätze

Nutzerinnen- und Nutzerkommentare

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