Modul Community-Pavillon, Gemeindehaus/Nachbarschaftshaus

Zielsetzung

Ziel dieses Moduls ist die Förderung von tragfähigen Kontakten und Netzwerken in der Nachbarschaft. Die Grundidee des Konzepts besteht darin, einen Treffpunkt für Mitglieder sowie Bewohnerinnen und Bewohner im Viertel zu schaffen in dem das soziale Miteinander im Vordergrund steht. Besucherinnen und Besucher der Nachbarschafts- und Gemeindehäuser sollen ihre eigenen Ideen einbringen und so an der Umsetzung des Konzepts teilhaben.

Einschätzungen zu diesem Modul von Nutzerinnen und Nutzer

Prozessphase:

eignet sich zur konkreten Umsetzung

Zeitaufwand:

bedarf längerer
Vorbereitung

Personalaufwand:

ist sehr
personalintensiv

Finanzieller Aufwand:

ist sehr
kostenintensiv

Partizipation:

hat einen hohen Beteiligungsgrad

Komplexität:

bedarf professioneller Unterstützung

Dieses Modul wurde bisher von 0 Nutzern bewertet.

Anwenderinnen und Anwender

Zielgruppe

Handlungsfelder

Umsetzung und Durchführung

Ein Nachbarschaftshaus kann beispielsweise im Rahmen einer Wohnungsgenossenschaft erstellt werden. Diese kann die Vermietung und Verwaltung der Räume übernehmen. Je nachdem wie die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers das Nachbarschaftshaus nutzen, kann es ein Begegnungsort und/oder eine Veranstaltungsstätte sein. Vereine, Initiativen oder die Selbsthilfe können die Räumlichkeiten gegen einen Kostenbeitrag nutzen, aber auch für kulturelle oder Bildungsveranstaltungen (z.B. Musikkurse, Kochkurse, Seminare oder Bewegungsangebote) sowie für private Anlässe stehen die Räume zur Verfügung. Die Menge der Teilnehmenden kann dabei je nach Angebot stark variieren.

Wichtige Umsetzungsschritte / Aufwandsabschätzung

Das Nachbarschaftshaus bedarf einer guten Planung und inhaltlichen Konzeption. Vor allem müssen passende Räumlichkeiten gefunden werden, deren Aufbereitung berücksichtigt werden muss. Des Weiteren muss erwogen werden, wie man am besten interessierte Quartiersbewohnerinnen und Quartiersbewohner erreicht und diese im günstigsten Fall bei der Projektentwicklung mit einbezieht. Es ist sinnvoll Verantwortliche mit der regelmäßigen Planung der Vermietung sowie mit der Verwaltung der Einnahmen und Beiträge zu betrauen, sodass es zu keinen Zuständigkeitsüberschneidungen kommt und der Überblick behalten wird. Schließlich ist es wichtig für die Kontrolle und Instandhaltung zu sorgen, unter Umständen die Räumlichkeiten an die Nutzungszwecke (Einbau Küche, Anschaffung von bewegungsaktivierenden Geräten, etc.) regelmäßiger Nutzer anzupassen.

Stolpersteine

Eine regelmäßige Nutzung durch eine Vielzahl von Interessenten ist essentiell für die Finanzierung einer solchen Einrichtung. Werden die Räumlichkeiten zu selten gebucht, kann es schnell zu finanziellen Engpässen kommen.

Bewertung

Gute Methode, um langfristig Vernetzungen und soziale Kontakte im Quartier zu etablieren. Verschiedene Generationen können so miteinander in Kontakt treten und einander unterstützen.

Fallbeispiele

Nachbarschaftshaus Köln „DIE EHRENFELDER“

PROgymnasium Bensberg e.V., Bergisch Gladbach

Kontakte / AnsprechpartnerInnen

Zur Gründung und Funktionsweise von Genossenschaften finden sich auf der folgenden Website verschiedene hilfreiche Hinweise.

Finanzierungsansätze

Nutzerinnen- und Nutzerkommentare

Für dieses Modul sind noch keine Kommentare vorhanden.

Projekte

Suppenfest, Essen

Weitere Module, die Sie auch interessieren könnten

Kochkurse für Seniorinnen und Senioren

Seniorinnen- und Seniorenturnen

Interkulturelle Bewohnerinnen- und Bewohnergärten