Modul Tag der offenen Gärten

Zielsetzung

Ziel dieses Moduls ist es, Gärten in einem Quartier der Nachbarschaft zu öffnen, um hierüber den Kontakt zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern herzustellen und den Austausch zu ermöglichen. Auch die Öffentlichkeit kann hierüber auf das Quartier und besondere Gärten aufmerksam gemacht werden.

Einschätzungen zu diesem Modul von Nutzerinnen und Nutzer

Prozessphase:

eignet sich zur konkreten Umsetzung

Zeitaufwand:

bedarf längerer
Vorbereitung

Personalaufwand:

ist sehr
personalintensiv

Finanzieller Aufwand:

ist sehr
kostenintensiv

Partizipation:

hat einen hohen Beteiligungsgrad

Komplexität:

bedarf professioneller Unterstützung

Dieses Modul wurde bisher von 1 Nutzern bewertet.

Anwenderinnen und Anwender

Zielgruppe

Handlungsfelder

Umsetzung und Durchführung

Am Tag der offenen Gärten öffnen Bewohnerinnen und Bewohner eines Quartiers ihre Gärten für Gäste, die sich für diese Gärten und die Nachbarschaft in diesen interessieren. Dadurch haben die Bewohnerinnen und Bewohner eines Quartiers Gelegenheit sich kennenzulernen und auszutauschen. Besonders schöne oder außergewöhnliche Gärten können dabei natürlich hervorgehoben werden.

Neben der Öffnung der Gärten für die Quartiersbewohnerinnen und Quartiersbewohner sowie weitere Interessierte kann es zudem Führungen durch das Quartier und seine Gärten geben sowie Vorträge, um dem Tag ein Programm zu geben und die Besucherinnen und Besucher zu steuern. Neben einer verständlichen Beschilderung empfiehlt es sich Lotsinnen und Lotsen einzusetzen, die den Besucherinnen und Besuchern bei Fragen zur Seite stehen oder Gruppen zwischen den einzelnen Gärten führen können.
Mitmachaktionen runden diese Angebote ab, etwa unter dem Motto “Wie bepflanzt man eine Kräuterspirale?”. Auch ist es möglich, die Aktion über mehrere Tage zu verteilen oder jeden Tag einen anderen Garten zu öffnen. Eine thematische Gliederung (z.B. Teiche im Quartier, Nutzgärten im Quartier, etc.) ist ebenfalls möglich sowie auch jahreszeitenbezogene Veranstaltungen.

Wichtige Umsetzungsschritte / Aufwandsabschätzung

Stolpersteine

Das Betreten eines privaten Gartens kann sich für Besucherinnen und Besucher bzw. die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers fremd anfühlen. Es ist möglicherweise nicht ganz klar erkennbar, welche Gärten geöffnet sind und was in diesen erlaubt ist. Eine ausreichende Beschilderung sowie ausreichend Lotsinnen und Lotsen können dem entgegenwirken.

Bewertung

Durch die Öffnung von privaten Gärten wird Vertrauen, Offenheit und Transparenz in der Nachbarschaft vermittelt und es können gemeinsame Interessen entdeckt bzw. die Kommunikation unter den Bewohnerinnen und Bewohnern eines Quartiers und weiteren Besucherinnen und Besuchern angeregt werden.

Fallbeispiele

GartentourRuhr

Kontakte / AnsprechpartnerInnen

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen:

Tag der offenen Gartenpforte

Finanzierungsansätze

Die öffentliche Bekanntmachung kann durch die Kommune und ihr Kulturdezernat finanziert oder über Vereine und Newsletter kommuniziert werden.

Beratung

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Nutzerinnen- und Nutzerkommentare

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Projekte

Im Quartier bleiben - Nachbarschaft leben! Bruckhausen/Ostacker, Duisburg

Älter werden in Ahlen, Quartier Mittrops Hof, Ahlen

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Literatur

Kluth, Silke et al. (2011):
Deutschlands schönste Privatgärten - Grüne Paradiese öffnen ihre Gartenpforten. Blv Verlag

Müller, Christina [Hg.] ( (2011):
Urban Gardening - über die Rückkehr der Gärten in die Stadt. oekom Verlag, München

Links

offene Gärten Westfalen