Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache eröffnet die Auftaktveranstaltung

Am 13. Januar 2015 lud die Koordinierungsstelle des Projektes Servicebrücken Jugend-Alter interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Kreisen und kreisfreien Städten zur ersten Informations- und Auftaktveranstaltung nach Düsseldorf ein.

In Ihrer Eröffnungsrede hob Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen) das sozialpolitische Potenzial von Taschengeldbörsen hervor. Taschengeldbörsen können das Zusammenleben der Generationen in den Quartieren positiv beeinflussen, denn sie fördern den Dialog zwischen den Generationen und leisten überdies einen kleinen Beitrag zur Unterstützung einer selbstbestimmten Lebensführung hilfebedürftiger Menschen in ihrer häuslichen Umgebung. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt daher den Aufbau weiterer Taschengeldbörsen in Anlehnung an das Referenzprojekt der AWO Solingen: „Einfach eine tolle Idee: Taschengeldbörse hilft Jung und Alt“ (Ministerin Barbara Steffens; Presseinformation – 12/1/2015).

Nach den einleitenden Worten stellten die Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle Magdalena Bienek (ISA) und Ines Hiegemann (ISA) die Inhalte des landesweiten Projektes „Servicebrücken Jugend-Alter“ vor und informierten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Kreise und kreisfreien Städte über Teilnahme-, Förderungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.
Anschließende praktische Einblicke zur Umsetzung und zum Ablauf einer Taschengeldbörse, gab ein Film zum Referenzprojekt „TABS“ aus Solingen, der durch Erläuterungen von Herrn Christoph Kühn (stellv. Geschäftsführer der AWO Arbeit & Qualifizierung GmbH Solingen und Mitarbeiter der Projekt-Koordinierungsstelle), Herrn Dirk Buchmüller (Seniorenbeirat Stadt Solingen), Herrn Jürgen Beu (Seniorenbeauftragter Stadt Solingen) und Herrn Jürgen Bürger (Jugendförderung Stadt Solingen) ergänzt wurden.
Dass sich der Aufbau lokaler Taschengeldbörsen hinsichtlich Trägerschaft und interner Strukturen auch vom Referenzprojekt der Stadt Solingen unterscheiden kann, zeigten die Praxisbeispiele aus Lohmar und Grevenbroich, die von Herrn Jürgen Karad (Seniorenvertretung Lohmar) und Frau Margret Alsters-Schellen (Jugendtreff St. Josef, Grevenbroich) vorgestellt wurden.

Zwischen den Redebeiträgen nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit für Rückfragen zum Projekt und zu den Praxisbeispielen. Zum Schluss der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer Poster Präsentation die Möglichkeit zum Austausch untereinander sowie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ISA e.V., der AWO Solingen und des MGEPA.

Hier gelangen Sie zur Veranstaltungsdokumentation.

Eine inhaltlich identische Veranstaltung für die Region Westfalen findet am 22. Januar 2015 in Dortmund statt.